Die Frischzellentherapie
Der Wunsch, jung und vital zu bleiben ist so alt
wie die Menschheit selbst. Die Zelltherapie entwickelte sich in über 80 Jahren aus der Erfahrung, ausgelöst durch den Wunsch, den Menschen in seiner Vitalität und Leistungsfähigkeit zu erhalten und wieder herzustellen. Die Frischzellentherapie ist eine biologische Heilmethode, die durch die Gabe von fötalem, tierischem Zellmaterial eine Revitalisierung und echte Regeneration der Organe bewirkt.
Das Streben nach höchster Qualität zusammen mit dem notwendigen Know-how trägt entscheidend zu den Behandlungserfolgen und der Sicherheit der Therapie in Deutschem Institut für Frischzellentherapie bei. Durch hohen Anspruch an Sicherheit, Sorgfalt und Perfektion konnte der Institut als eines der wenige Labore, welches Frischzellen herstellt, alle Auflagen und Bedingungen erfüllen, um die EU-Zertifizierung zu erlangen. Aufgrund hoher Sicherheitsstandards, die umfangreiche und regelmäßige labor- und veterinärmedizinische Untersuchungen der Spendertierherde beinhalten, kann die Frischzellentherapie im Institut auf eine über 50-jährige erfolgreiche Tradition ohne Zwischenfälle zurückblicken.
Die Geschichte der Frischzellentherapie
Im Jahre 1912 hat der französische Nobelpreisträger Alexis Carrel erstmals festgestellt, dass Kulturen alternder Zellen durch Zugabe embryonalen Gewebes zu einem verstärktem Wachstum angeregt werden. Der Schweizer Arzt Paul Niehans, ein Enkel des deutschen Kaisers Friedrich III, nahm nach 1918 in großer Zahl Drüsen-Transplantationen vor, die nur kurze, mehrmonatige positive Behandlungsergebnisse brachten.
Ein Zufall brachte dann am 1. April 1931 den wissenschaftlichen Durchbruch. An diesem Tag wurde ihm eine Patientin mit schwerer postoperativer Tetanie infolge irrtümlicher Resektion der Nebenschilddrüse in sterbendem Zustand überwiesen. Da er in dieser Situation keine Drüsenverpflanzung mehr vornehmen konnte, injizierte er kleinste Teile einer tierischen Nebenschilddrüse in Kochsalzlösung in den großen Brustmuskel. Die Patientin erholte sich sofort nach dieser ersten Frischzelleninjektion. Professor Niehans begründete mit dieser epochalen und bahnbrechenden Entdeckung eine bis dahin unbekannte Heilmethode durch die Nutzung eines biologischen Prinzips: die Regeneration mittels Zellmaterial jugendlicher Spendertiere.
In der Folgezeit wurde dieses biologische Behandlungsverfahren durch Professor Niehans und seine Schüler laufend weiterentwickelt, so dass jetzt bei vielen chronischen Erkrankungen, Verschleißerscheinungen und Funktionsstörungen optimale Behandlungserfolge erreicht werden können und gleichzeitig eine gefahrlose Anwendung sichergestellt ist. Vielen Persönlichkeiten, wie z.B. Papst Pius XII, Kaiser Hirohito, Kaiser Haile Selassi, König Ibn Saud, Konrad Adenauer, Charlie Chaplin und vielen anderen, verhalf die Zelltherapie zu neuer Gesundheit und Vitalität.
Was sind Frischzellen?
Die Frischzellentherapie wird als ganzheitliches Instrument zur Revitalisierung der körpereigenen Zellen und zur Regeneration des gesamten Organismus eingesetzt. Die Therapie unterstützt also den Menschen in seiner eigenen Regenerationsfähigkeit und steigert dessen Vitalität. Frischzellentherapie ist eine biologische Behandlungsmethode, bei der frische Organ- und Gewebeteilchen von noch nicht geborenen Tieren (Feten), die am Ende der Tragzeit und Abschluss ihrer Organentwicklung stehen, unmittelbar nach der Schlachtung ohne Zwischenbehandlung dem menschlichen Körper intramuskulär injiziert werden. Die Frischzellen werden unmittelbar vor der Verabreichung im Labor hergestellt und innerhalb von 4 Stunden nach Herstellung dem Patienten implantiert.
Wann kann die Frischzellentherapie angewendet werden?
In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist der Mensch neben den natürlichen Alterungsprozessen stark erhöhten Verschleißerscheinungen ausgesetzt, die auf unterschiedlichen Ursachen beruhen. Dazu gehören Langzeitstress, negative Umwelteinflüsse, Nikotin-, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, falsche Ernährung und Bewegungsmangel.
- degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparats (z.B. Arthrose)
- Herz-/Kreislaufkrankheiten und Durchblutungsstörungen
- Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes)
- neurologische Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson)
- vegetative und nervöse Funktionsstörungen
- Potenzschwäche und Hormonstörungen
- allergische Disposition und Abwehrschwächen des Immunsystems
- burn-out-Syndrom
- Krebserkrankungen (nur als Zusatzbehandlung)
Eine Altersgrenze für die Behandlung mit Frischzellen gibt es nicht. Der behandelnde Arzt entscheidet über das Therapieprogramm, das alle gesundheitlichen Störungen zelltherapeutisch berücksichtigt.
Wann darf keine Therapie angewendet werden?
Kontraindikationen sind akute Erkrankungen, fieberhafte Infekte oder instabile Herz-Kreislaufverhältnisse.



