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Medizinische Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Regenerationsurlaub in Deutschland

Jedes Jahr nimmt die Anzahl der Besucher zu, die nach Deutschland aus der ganzen Welt einreisen, mit dem Ziel – die medizinische Versorgung in Deutschland in Anspruch zu nehmen.

Die Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland gehört zu den besten der Welt. Hoch qualifiziertes medizinisches Personal, ständige Verbesserung der Diagnostik- und der Behandlungsmethoden, Kliniken, Rehabilitations- und Regenerationszentren, ausgestattet nach dem modernsten Stand der Wissenschaft - all dies begründet das verdiente Vertrauen in Deutsche Medizin.

Unsere Ziel ist: den russischen Bürgern die Errungenschaften der deutschen Wissenschaft und Medizin zugänglich zu machen, sie bei der Auswahl der richtigen Klinik und Spezialisten zu unterstützen. Auch die Erledigung aller organisatorischen Fragen, die mit dem Aufenthalt  der Gäste und deren Begleitpersonen in Deutschland verbunden sind, werden dabei von unsere Firma, MedTourism GmbH, übernommen.

Unter den von uns angebotenen Dienstleistungen sind, zum Beispiel, die Erledigung der Formalitäten für das Visumerhalt im zuständigen Konsulat (Botschaft), die Organisation der Unterbringung in der Klinik oder im Hotel, die Abholung der Gäste im Flughafen und Transfer zu den Hotels oder Kliniken. Unsere Mitarbeiter organisieren die Möglichkeit eines ständigen Kontakts zwischen den Patienten, deren Begleitpersonen und den Ärzten, nach Wunsch können die Begleitpersonen in einem Zimmer mit dem Patient untergebracht werden. Erfahrene Übersetzer und Dolmetscher füllen alle notwendigen Formularen aus, erledigen die Übersetzung der medizinischen Dokumentation und begleiten den Patienten während der Untersuchungen.

Wir informieren Sie auch zu Trends, geben Auskunft über Entwicklungen in einem aktuellen Top-Thema, stellen Persönlichkeiten aus der Medizinwelt vor.

Das Aktuelle Thema: neue spektakuläre Bilder aus dem Körperinneren

Im Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten MRT-geratHorst Seehofer übergab Siemens das weltweit erste Gerät im klinischen Anwendungstest, das Magnetresonanztomographie mit Positronen-Emissions-Tomographie vereint, an das Nuklearmedizinische Klinikum. Die Nuklearmedizinische Klinik testet nun diese medizintechnische Weltneuheit, die neue Möglichkeiten in der Diagnose von Krankheiten wie beispielsweise Krebs oder Demenz eröffnet. Durch Kombination eines Magnetresonanztomographen (MR) und Positronen-Emissions-Tomographen (PET) in einem Gerät wird zum ersten Mal die Lage der Organe im Körper, ihre Funktion sowie der Zellstoffwechsel gleichzeitig und in einem Bild dargestellt. Das könnte Ärzten dabei helfen, eine genauere Diagnose zu stellen, da sie nicht nur sehen, wo im Körper sich ein Tumor befindet, sondern auch seine Art und seine Aktivität. Zudem lässt sich mit dem Gerät verfolgen, wie der Körper auf verabreichte Medikamente reagiert.

In seinem Grußwort anlässlich der Inbetriebnahme des “Biograph mMR” sagte der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer: „Bayerns Hightech-Schmieden wie Siemens und Spitzenwissenschaft wie in den beiden Münchner Unikliniken bilden jene starke Partnerschaft, auf der Bayerns Stärke und Wohlstand in ganz besonderer Weise gründen und um die uns viele in der Welt beneiden.“

Das Gerät wurde von Siemens Healthcare entwickelt und ist eine Pionierleistung in der medizintechnischenBildgebung. Denn mit dem Biograph mMR ist es gelungen, zwei Technologien, die normalerweise nicht nebeneinander funktionieren würden, in einem Gerät zu vereinen: Der MR arbeitet auf Basis eines starken Magnetfeldes und elektromagnetischer Wellen; beim PET werden schwach dosierte radioaktiv geladene Radiopharmaka verwendet, die dem Patienten vor der Untersuchung injiziert wurden. Diese Radiopharmaka reagieren mit dem Körpergewebe. Die daraus resultierende Strahlung wird gemessen und in eine bildliche Darstellung überführt. Entsprechend der Physik, die in diesen beiden bildgebenden Technologien angewendet wird, müssten sich die Technologien so beeinflussen, dass eine gleichzeitige Bildaufnahme unmöglich wäre.

Der Biograph mMR wurde entwickelt, diese MRT-PET-bildphysikalische Hürde zu überwinden. Es ist der finanziellen Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu verdanken, dass die ersten Systeme in Deutschland installiert werden können. Die MR- und PET-Technologien sind bildgebende Verfahren, die schon seit langem bei der Abklärung vieler wichtiger klinischer Fragestellungen eingesetzt werden. Die Kombination beider Verfahren in einem System könnte nun die Diagnose von einer Reihe von Krankheiten, wie etwa verschiedene Krebsarten oder Demenz, völlig revolutionieren. „Gemeinsam mit unserem Partner Siemens stoßen wir heute in eine neue Dimension der bildgestützten Diagnostik vor“, sagte Prof. Markus Schwaiger, Klinikdirektor der Nuklearmedizin. „Wir haben den klinischen Anwendungstest von Biograph mMR begonnen und können bald Krankheiten bereits in einem sehr frühen Stadium diagnostizieren. Die Tests helfen uns auch dabei, den Verlauf von Krankheiten zu beobachten und mit den gewonnenen Informationen einen Therapieplan für den jeweiligen Patienten zu entwickeln. Außerdem haben wir vor, das System in der langjährigen Krebs-Nachsorge einzusetzen, da wir die Bestrahlungslast für den Patientendurch das neue System reduzieren können.”