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Adipositaschirurgie

Die Adipositaschirurgie ist ein Spezialgebiet der Viszeralchirurgie und bezeichnet alle chirurgischen Maßnahmen zur Bekämpfung von Übergewicht. Eingriffe werden in den meisten Fällen nur am Magentrakt vorgenommen, können sich jedoch darüber hinaus in Einzelfällen zusätzlich auf den Darmtrakt erstrecken.


Das Ziel der Adipositaschirurgie ist die starke Gewichtsreduktion von Betroffenen, welche durch zwei grundlegende Prinzipen erreicht werden kann. Ein Baustein der Adipositaschirurgie ist die Verkleinerung des Magens, so dass weniger Nahrung aufgenommen werden kann. Ein weiteres Prinzip der Adipositaschirurgie ist die Verkürzung des Darmtraktes. Dem Körper werden damit weniger Nährstoffe und Kalorien zugeführt.

 

Adipositas wird international mit dem Body Mass Index als Messinstrument bestimmt und kategorisiert.

 

Für die Auswertung sind folgende Intervalle festgelegt:

  • BMI unter 18,5 = Untergewicht
  • BMI 18,5 – 24,9= Normalgewicht
  • BMI 25,0 – 29,9 = Übergewicht
  • BMI 30,0 – 34,9 = Adipositas Grad I
  • BMI 35,0 – 39,9 = Adipositas Grad II
  • BMI über 40,0 = Adipositas Grad III

 

Ab einer Kategorisierung von Adipositas Grad II nach dem Body Mass Index, kann der Einsatz von Adipositaschirurgie geprüft werden.

 

Weitere spezielle Krankheiten

 

  • Morbide Adipositas
  • Fettsucht
  • Metabolisches Syndrom
  • Typ II Diabetes

 

Die notwendigen diagnostischen Untersuchungen im Vorfeld

 

  • Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie, inklusive Polxypektomien)
  • Lungenfunktionsuntersuchung, EKG, Sonographie, Endosonographie
  • Ösophagusmanometrie, Rektummanometrie
  • 24h Ösophagus-pH-Metrie
  • Gesamte Röntgendiagnostik

 

Therapeutisches Leistungsspektrum:

Schlauchmagen

 

Beim Schlauchmagen wird in der Adipositaschirurgie der Magen bis auf einen schlauchförmigen Restmagen vollständig entfernt. Hierbei wird die Produktionsstätte des Hormons Ghrelin entfernt. Betroffene haben weniger Heißhungerattacken und das Sättigungsgefühl tritt schneller ein.

 

Verstellbares Magenband

 

Das Magenband ist eines der gängigsten Verfahren in der Adipositaschirurgie. Der Adipositaschirurg legt eine Silikonband um den Magen und trennt somit den Magen in einen kleinen oberen Teil und den Restmagen. Bei der Nahrungsaufnahme gelangt nun das Essen erst in den oberen Magen und gelangt erst langsam in den unteren Magen. Schon nach wenigen Bissen ist der Magen voll und es tritt ein Sättigungsgefühl ein. Ein Vorteil des Magenbandes in der Adipositaschirurgie ist die Möglichkeit, das Magenband wieder vollständig zu entfernen.

 

Roux-Y-Magenbypass

 

Ein Magenbypass ist in der Adipositaschirurgie ein Kombinationsverfahren. Hierbei wird der Darm als auch der Magen operativ verändert. Der Magen wird im oberen Teil abgebunden. Die obere kleine Magentasche ist schnell gefüllt und der Betroffen hat ein Sättigungsgefühl. Nachdem die Nahrung den Magen passiert hat wird sie, nicht wie üblich in den Zwölffingerdarm, sondern sofort in den Dünndarm geleitet. Erst im mittleren Dünndarm vermischen sich Nahrung und Verdauungssäfte. Aufgrund der Kürze des Dünndarms werden weniger Kalorien aufgenommen. Ein Großteil der Nahrung wird vom Körper unverarbeitet wieder ausgeschieden. Bei einem Magenbypass werden der Restmagen und Zwölffingerdarm nicht chirurgisch entfernt sondern bleiben mit dem Dünndarm verbunden, um Verdauungssäfte aus Galle und Bauchspeicheldrüse weiterzuleiten. Betroffene können eine Reduktion von in etwa 75 Prozent des Körpergewichts mit dieser Methode erreichen. Der Magenbypass wird demnach in der Adipositaschirurgie nur bei stark übergewichtigen Personen durchgeführt. Aufgrund der schlechten Nährstoffverwertung müssen Betroffene lebenslang Vitamin- und Nährstoffpräparate zu sich nehmen.

 

  • Biliopankreatische Teilung
  • Endoskopische Verfahren (Magenballon und endoskopischer Bypass (EndoBarrierTM))
  • Ernährungstherapie
  • Physiotherapie
  • Psychotherapie
  • Plastische Chirurgie: Bodylift, Bauchdecken-, Oberschenkel-, Oberarm- und Bruststraffung

 

 

 

 

 

Diagnostik und Therapie der Magen- Darmerkarankungen

Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Erkrankungen der Verdauungsorgane. Zu den häufigsten von Gastroenterologen behandelten Erkrankungen zählen


  • Ulkuserkrankungen
  • Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Hepatitis
  • Darmerkrankungen wie Zöliakie
  • entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Gallenwegserkrankungen, sowie Funktionsstörungen (funktionelle Dyspepsie, Reizdarmsyndrom).

 

Gastroenterologen besitzen neben Kenntnissen zu diagnostischen Verfahren auch Kenntnisse über krankheitsbedingte Vor- und Nachbehandlungen. Um Facharzt für diesen Bereich zu werden, muss ein Arzt eine dreijährige Ausbildung in der inneren Medizin sowie eine weitere dreijährige Praxis-Ausbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen.

 

Diagnostisches und Therapeutisches Leistungsspektrum der Gastroenterologie

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (Magenspiegelung)
  • Endoskopie Diagnostik und Therapie
  • Laparoskopie und Gewebeentnahme
  • Koloskopie (Darmspiegelung)
  • endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatiko-Graphie (ERCP - Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsengangdarstellung)
  • perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC) (Gallenwegsdarstellung durch die Haut)
  • minimalinvasive Eingriffe
  • Manometrie
  • 24 Stunden pH-Metrie (Langzeit-Säuremessung) von Ösophagus und/oder Magen
  • Provokationstests im Ösophagus (Bernsteintest Ballondistensionstest)
  • H2-Atemtests
  • Transitzeitmessungen im Kolon (Hinton-Test)
  • Defäkografie
  • Barostatmessungen im Rektum
  • Anorektale Endosonografie
  • Lebertransplantation

Diagnostik und Therapie der Lebererkrankungen

In der allgemeininternistischen und gastroenterologischen Praxis stellen Patienten mit Lebererkrankungen nur einen relativ kleinen Teil dar. Zugleich aber macht die Hepatologie (wörtlich: Lehre von den Lebererkrankungen) überproportional rasch Fortschritte und wird zunehmend komplexer. Hier wirklich auf dem Laufenden zu bleiben bedeutet einen enormen Aufwand, der in nichtspezialisierten Praxen kaum möglich ist.

 

Einigen Lebererkrankungen kann man vorbeugen (zum Beispiel durch Impfung oder das Vermeiden schädlicher Substanzen), bei anderen ist ein rechtzeitiges Erkennen wichtig, um sie wirkungsvoll zu behandeln. Eine fortgeschrittene chronische Lebererkrankung wird oft durch erhebliche Ermüdbarkeit und Schwäche spürbar, durch Gelbfärbung der Augen, durch die Bildung von Bauchwasser, massive Blutungen aus Krampfadern in der Speiseröhre oder eine Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit. Die Früh­erkennung kann hingegen schwierig sein, da sich viele Lebererkrankungen zunächst ohne unverwechselbare Symptome entwickeln. 

 

Auch derjenige, der sich völlig gesund fühlt, kann leberkrank sein. Dabei gibt es nur wenige Lebererkrankungen, die man durch frühzeitige Therapie nicht günstig beeinflussen könnte. Durch Spezialkenntnisse und den Einsatz modernster Techniken ist es Möglich zum frühestmöglichen Zeitpunkt die richtige Einschätzung vorzunehmen und die angemessene (und zuweilen lebensrettende) Therapie einzuleiten.

 

Ergänzend zu den grundlegenden Labor- und technischen Untersuchungen wird die Gewebeelastizität der Leber bestimmt. Mit Hilfe der ARFI-Bildgebung (Acoustic Radiation Force Impulse) wird die Elastizität von Lebergewebe bewertet, um eine mögliche Fibrose (d. i. Leberumbau) zu erkennen. Je weniger elastisch die Leber ist, desto fortgeschrittener die Fibrose und desto höher das mögliche Risiko, eine Leberzirrhose zu entwickeln. Eine solche Diagnostik war bisher nur durch die Entnahme von Lebergewebe möglich, was schmerzhaft sein kann, ein gewisses Blutungsrisiko mit sich bringt und deshalb von vielen Patienten abgelehnt wird.

 

Ziele der Diagnostik und Behandlung

  • durch Vorbeuge­maßnahmen die Entstehung einer Lebererkrankung zu verhindern
  • vorhandene Lebererkrankungen zu entdecken, bevor sie zu unumkehrbaren Veränderungen geführt haben
  • dem Fortschreiten einer bereits bestehenden Lebererkrankung entgegenzuwirken
  • eine Lebererkrankung nach den neuesten Erkenntnissen zu behandeln und die Lebensqualität spürbar zu verbessern.

Diagnostik und Therapie der Lungenerkrankungen

In der allgemeininternistischen und gastroenterologischen Praxis stellen Patienten mit Lebererkrankungen nur einen relativ kleinen Teil dar. Zugleich aber macht die Hepatologie (wörtlich: Lehre von den Lebererkrankungen) überproportional rasch Fortschritte und wird zunehmend komplexer. Hier wirklich auf dem Laufenden zu bleiben bedeutet einen enormen Aufwand, der in nichtspezialisierten Praxen kaum möglich ist.


Einigen Lebererkrankungen kann man vorbeugen (zum Beispiel durch Impfung oder das Vermeiden schädlicher Substanzen), bei anderen ist ein rechtzeitiges Erkennen wichtig, um sie wirkungsvoll zu behandeln. Eine fortgeschrittene chronische Lebererkrankung wird oft durch erhebliche Ermüdbarkeit und Schwäche spürbar, durch Gelbfärbung der Augen, durch die Bildung von Bauchwasser, massive Blutungen aus Krampfadern in der Speiseröhre oder eine Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit. Die Früh­erkennung kann hingegen schwierig sein, da sich viele Lebererkrankungen zunächst ohne unverwechselbare Symptome entwickeln. 

 

Auch derjenige, der sich völlig gesund fühlt, kann leberkrank sein. Dabei gibt es nur wenige Lebererkrankungen, die man durch frühzeitige Therapie nicht günstig beeinflussen könnte. Durch Spezialkenntnisse und den Einsatz modernster Techniken ist es Möglich zum frühestmöglichen Zeitpunkt die richtige Einschätzung vorzunehmen und die angemessene (und zuweilen lebensrettende) Therapie einzuleiten.

 

Ergänzend zu den grundlegenden Labor- und technischen Untersuchungen wird die Gewebeelastizität der Leber bestimmt. Mit Hilfe der ARFI-Bildgebung (Acoustic Radiation Force Impulse) wird die Elastizität von Lebergewebe bewertet, um eine mögliche Fibrose (d. i. Leberumbau) zu erkennen. Je weniger elastisch die Leber ist, desto fortgeschrittener die Fibrose und desto höher das mögliche Risiko, eine Leberzirrhose zu entwickeln. Eine solche Diagnostik war bisher nur durch die Entnahme von Lebergewebe möglich, was schmerzhaft sein kann, ein gewisses Blutungsrisiko mit sich bringt und deshalb von vielen Patienten abgelehnt wird.

 

Ziele der Diagnostik und Behandlung

  • durch Vorbeuge­maßnahmen die Entstehung einer Lebererkrankung zu verhindern
  • vorhandene Lebererkrankungen zu entdecken, bevor sie zu unumkehrbaren Veränderungen geführt haben
  • dem Fortschreiten einer bereits bestehenden Lebererkrankung entgegenzuwirken
  • eine Lebererkrankung nach den neuesten Erkenntnissen zu behandeln und die Lebensqualität spürbar zu verbessern.

Diagnostik und Therapie der Nierenerkrankungen

Die Nieren sind Filterorgane des menschlichen Körpers, welche Giftstoffe ausfiltern und ausschwämmen. Aus diesem Grund sind die Nieren, die der Experte für Nephrologie behandelt, auch so ein wichtiges Organ für den Menschen. Sollten eine Niere oder beide Nieren nicht mehr richtig funktionieren, muss sich Prof. Kuhlmann als Experte für Nephrologie in Berlin diesem Problem annehmen.


Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören die:

  • Therapie der chronischen Niereninsuffizienz
  • Therapie von glomerulären und interstitiellen Nierenerkrankungen
  • Therapie des schwer einstellbareren Bluthochdrucks
  • Moderne Dialyseverfahren
  • Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse)
  • Ernährungsmedizin bei Nierenerkrankungen

 

Die Nierenfunktion kann künstlich nachgestellt werden. Durch moderne Dialyseverfahren, wie zum Beispiel die Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) stellen die Experten für Nephrologie die Nierenfunktion des menschlichen Körpers nach. So werden Giftstoffe aus dem Blut gefiltert und der Patient kann durch die Unterstützung des Nephrologen weiterleben.

 

Insbesondere im Fall einer chronischen Niereninsuffizienz ist das Behandlungskonzept von großer Bedeutung, so ein Fortschreiten der chronischen Niereninsuffizienz oder eine Verschlechterung aufhalten kann. Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören Glomerulonephritiden und interstitielle Nephritiden, die durch die Ultraschall- oder CT-gesteuerte Nierenbiopsie untersucht werden, sowie hereditäre Glomerulopathien, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und Vaskulitiden wie Morbus Wegener und das Goodpasture Syndrom.

 

Auch Störungen des Elektrolyt- und Säure/Basen-Haushaltes, die sehr kompliziert und schwerwiegend sein können, gehören zu den Behandlungsschwerpunkten der Nephrologie-Experten.